Kurz verweilen
Wir leben in einer hektischen Welt. Auf der Straße will jeder der Erste sein, Geburtstagsgrüße werden per SMS ausgetauscht und wenn der aktuelle Podcast nicht innerhalb von 2 Sekunden heruntergeladen ist kriegen wird die Kriese. Heute ist Samstag. Kein Grund sich zu stressen. Schaltet mal einen Gang zurück…
Irgendwie muss ich dabei die ganze Zeit an den Taucher auf dem Meeresgrund denken, der wahrscheinlich aussieht wie ein Ballonverkäufer ![]()
Sehnsucht
Manchmal denke ich,
ich habe es geschafft.
Habe den Gipfel fast erreicht.
Doch dann kommen
die Erinnerungen wieder.
Ein Lied. Ein Wort. Ein Gedanke.
Und schon rolle ich den Berg
wieder hinab.
Vergessen werde ich dich nie.
Ich kann es einfach nicht.
Denn in meinem Herzen trage ich
immer noch unsere gemeinsame Zeit!
Die schönste Zeit meines Lebens!
Du fehlst mir..
Heavy Mind
Ich hab jetzt einfach mal meinen roten Stop-Knopf gedrückt. Einfach mal das Leben anhalten und Zeit für sich nehmen, genau das hab’ ich heut getan. Einen ganzen Tag für mich ganz alleine.
Heute gab es mal wieder Platz um zu stehen, zu starren & Tagzuträumen. Ich hab’ vor mich hingeträumt, ein paar Türen geschlossen, ein paar andere geöffnet – mal sehen wann ich das Leben wieder einschalte..
Einige fragwürdige Erinnerungen, ein paar Worte über das Leben und ein paar zweifelhafte Momente. Manchmal muss es einfach keinen Sinn haben. Es ist einfach so wie es ist. Und den Augenblick muss man einfangen. Einfangen und leben. Das Chaos soll nicht gedacht, sondern gelebt werden. Manchmal.
Und wenn man so beschäftigt damit ist Bilder einzufangen und zu behalten, wie das Fräulein in den letzen Wochen.. Wo bleibt dann das Leben? War’s das schon?
Es schreit und verspricht. Aber zu sagen hat es nicht viel, das Leben. Nicht im Moment.
Themen: .::~*Leben*~::., .::~*Trauer*~::., Borderline, sinnlose gedankenobduktionVerhalten suchende Blicke von Neugier und der Gier nach Wissen beauftragt, einem bis dahin lediglich erahnten Bild Offenbarung zu entlocken, beinahe paranoide Beschäftigung auf der Gegenseite, genau dies zu verhindern. Die Scham über all die Geschichten, die diese junge Haut, wie eins Malereien in der Antike, über vergangene Gegebenheiten berichtet, Projektion von seelischem Schmerz auf den Körper, um diesen überhaupt als zugehörig empfinden zu können. Die Wut darüber, geistiger Krankheit und im besten Falle dem stummen Schreien nach Aufmerksamkeit, beschuldigt und verurteilt zu werden, weitreichende Reaktionen von purem Entsetzen, Mitleid, Ekel, Überforderung, Angst und dem Unverständnis darüber, dass ein Mensch dazu fähig ist, sich selbst Verletzungen zuzufügen. Ablehnung derer, die sich ihrer krampfhaften Naivität verschrien und sich der kleinsten Störung ihres, in behüteter Kindheit mit weicher Miene gezeichneten Weltbilds, verschließen. Die Augen durch das grelle Rosa geschützt, existiert kein Durchkommen schwarz-weißer Bilder einer differenziellen Kunst des abstrakten Lebens eines jeden Individuums. Unwissenheit, die in der Justiz zwar vor Strafe nicht schützt, im zivilen Leben jedoch nicht geahndet werden kann. Urteile, die voller Willkür gesprochen werden, ohne darüber in Kenntnis der Fakten verhandelt zu haben, Verhältnisse, dem einstigen „Wilden Westen“ gleich, durch das Raster der Diktatur unserer Gesellschaft fallend, weil man kein „Arier“ ist, sondern emotional behindert und damit unbrauchbar zu sein scheint. Aber ist das so? Fühlt ihr euch unbrauchbar für unsere Gesellschaft oder weniger des Lebens würdig, als andere dies eventuell tun? Ich nicht! Ich fühle mich absolut von der Gesellschaft gebraucht, die wir uns selbst mit unseren Liebsten gestalten, als einzigartig. Denn das ist es, was wir sind. Wir sind einzigartig. Helden des Alltags, aus Fleisch und Herzblut. Uns selbst nicht länger als unfreiwillige Märtyrer, sondern als Helden zu definieren, sollte unser Ziel sein. Uns tagtäglich unzähligen Entscheidungen aufs Neue zu stellen, aufzustehen oder für immer liegen bleiben zu wollen. An uns selbst zu glauben und im Begriff zu sein auch heute unser Bestes zu geben und damit erfolgreich zu sein. Oder uns vom eigenen Versagen zu überzeugen und damit selbst zu sabotieren. Achtsam jeden Gedanken zu hinterfragen, um Emotionen kontrolliert lenken zu können. Oder uns in unseren verstrickten Erahnungen zu erhängen und die Lunte zum Pulverfass zu entzünden. Permanentes Abwägen von Situationen und damit verbundenen Beziehungen durch Priorität und Ziele, ohne dabei die Selbstachtung zu verlieren. Zu geben, ohne dabei eigenen Bedürfnissen ihr Recht abzusprechen. Kritik, sowohl an unserer eigenen, als auch an anderen Personen zu äußern, ohne diese dabei zu entwerten. Vergangenes durch Akzeptanz abzugrenzen, ohne psychotischen Ausflüchten den Hauch einer Chance einzuräumen. Narben zu Ihrer Existenz berechtigen und sie nicht mit neuen Wunden für ihr Dasein zu strafen. Unser inneres Kind seiner Schuld zu entbürgen, ohne uns dabei in ihm zu verlieren. Innerem Druck mit hart erarbeiteten, achtsamen Ventilen entgegenzuwirken, ohne ihn voller Schwäche durch einen Schnitt abfließen zu lassen. Uns von der Sucht nicht unter Druck setzen zu lassen. Einwöchige Wasservorräte Somalias als fließenden Simulator dem tückischen Effekt der Prozente versuchen gerecht zu werden. Rundem Kautschuk das Aufgabenfeld der Schmerzverlagerung eigenverantwortlich zu überlassen, trotzdem er der Verdammnis unserer Erwartung täglich als Schwächling gegenüber steht. Sexuellen Abenteuern gegenüber Einsicht des Risikos zu zeigen und dem lauten Tadel der Gefahr Einzug in unseren Verstand zu gestatten. Wertvollem Papier lediglich bezüglich der Nahrungsaufnahme zum Opfer zu fallen. Beinahe frei zur Verfügung stehenden Mitteln zum Leben, als passenden Schlüssel der Tore zur Kraft zu verstehen und den Erhalt dieser, nicht trotzig unserer Beurteilung des Verdienstes zu überlassen. Einem Meter und 78 cm keine schwachen 50 kg als Ziel vor Augen zu halten, sondern mit einem Kampfgewicht von mindestens 65 kg dem Leben und seinen teils konfusen Bedingungen den friedlichen Kampf zu erklären.
Keine unserer Strafen wird jemals milder ausfallen, wenn wir nicht bereit sind, diesem Sadismus endlich ein Ende zu setzen, indem wir lernen. Verstehen lernen, dass Abschied kein Verlust bedeuten muss, sondern der Abschied die einzige Möglichkeit auf ein Wiedersehen bedeuten kann. Nur aus Trennung kann auch Sehnsucht resultieren. Komponenten, die einander bedingen, nicht zur Trennung zu zwingen nur, weil unsere sabotierende Überzeugung am Scheitern der Bedingung, die Chance auf den Sieg raubt. Erinnern lernen, dass selbst ein Verlust einen vorangegangenen Gewinn bedingt. Merken lernen, dass jedes noch so tiefe Loch immer einen Grund hat, den man nur spüren muss, um zu erkennen, dass es ab diesem Punkt nur noch wieder hinauf gehen kann. Erinnern lernen, dass jeder noch so kalte Winter zwar einen warmen Sommer hinter sich lässt, doch ebenso einen neuen Sommer bringen wird. Verstehen lernen, dass selbst das Muster unseres Verhaltens lediglich einen Vorschlag bedeutet, den es stets auf Schaden und Verbesserung zu überprüfen gilt, bevor dieser riskant in den Standard übergeht.
Anders ausgedrückt: Warum sollten wir uns länger um die Rolle des Batmans bewerben, wenn wir auch Möglichkeiten auf die des Supermans haben?! Wir alle sind doch Helden! Wir müssen nur akzeptieren lernen, dass dies jeder mit seinen individuellen Fähigkeiten, aber eben auch Defiziten ist. Einsehen lernen, dass Superhelden, die nur Fähigkeiten vorweisen, aber keiner Defizite haben, real niemals existieren werden.
Wir müssen lernen, um irgendwann verstehen zu dürfen, dass unser Leben nicht nur ein aus der Vergangenheit verschuldetes Erbe ist, sondern ebenso unser einzig wahrhaftiges Geschenk, der einzige Besitz, der auch mit Eigentum sowohl notariell, als auch ethisch beurkundet ist, wenn wir nur niemals aufhören werden, um ihn zu kämpfen. Die kurzen Intervalle, in denen wir nicht kämpfen müssen, werden lebenslang rar sein, doch dürfen wir die Flamme der Hoffnung auf einen Endsieg niemals erlöschen lassen. Wir müssen also achtsam sein, denn Achtsamkeit ist unsere effektivste Waffe gegen den Feind in unserem Territorium. Die Feinde, die sich außerhalb unserer Person positionieren, sind in der Regel zwar quantitativ im Vorteil, jedoch qualitativ unserem inneren Feind weit unterlegen. Und genau diesen inneren Feind gilt es zu besiegen.
Denn nur, wenn wir uns selbst wieder Freund und nicht länger Feind sind, kann uns auch unserer Gesellschaft adäquat als ein Teil von sich aufnehmen!
Themen: Borderline, gedankengänge, sinnlose gedankenobduktion, SVV, vertieft-in-GedankenHerzsachen
Das Problem ist man kann sich einfach nie sicher sein. Man kennt das Ende der Geschichte nicht. Also muss man einfach das tun was alle tun, auch wenn sie noch so sehr versuchen ihre Verzweiflung hinter großen Worten oder Taten zu verstecken: Auf sein Herz hören.
Ich hab’s getan.
Heldin aus Stolz & Feigling aus Verzweiflung.
Changes
Wenn alles wegdriftet, dann sucht man woanders nach Antworten, aber es scheint als würde jeder Strohhalm an den man sich klammert einfach zusammenknicken ..
Selbst die Strohhalme sehen traurig aus .. und der Schokomuffin blickt mich ganz verzweifelt an .. Ich fühl mich in meinem eigenen Leben nicht mehr zu Hause ..
Es ist Zeit für Veränderung
Themen: Borderline, sinnlose gedankenobduktion, Veränderung, VerzweiflungWenn man nicht aufpasst, dann läuft das ganze Leben an einem vorbei. Wie ein Film. Ohne, dass man je etwas riskiert hat und zum Hauptdarsteller des Films wird.
Das Leben ist ein Risiko.
Ich kann nicht nach vor und nicht zurück. Manchmal eck ich einfach an. Mein Leben bleibt zwar nicht stehen, aber ich bewege mich auch nicht weiter. Ich muss ehrlich zugeben, dass mich in den letzten Wochen das Leben ein wenig zerpflückt hat. Vielleicht hab’ ich zu viel riskiert.
Themen: .::~*Gedanken*~::., Angst, Borderline, gedankengänge, sinnlose gedankenobduktionTraumfänger
Ich renne schon seit 20min so schnell mich meine Beine tragen durch diesen verdammten Wald und komme doch nicht an mein Ziel. Ich bin vom Weg abgekommen und springe wie ein gehetztes Reh durchs knarrende Unterholz das unter meinen Füßen nachgibt und zerbricht, so wie ich, die noch immer rennt in der Hoffnung ihre Träume einzuholen.
Ich jage. Mitten in der Nacht jage ich meinen Träumen querfeldein hinterher bis mein Körper aufgibt und zu Boden fällt.
Hier liege ich nun, mitten im Dunkeln liege ich und spüre wie die Kälte über Meine Haut streicht während meine Lunge nach Erlösung schreit. Ich bin zu lang gerannt. Viel zu lang und viel zu weit. Doch nicht weit genug um meine Träume einzuholen und festzuhalten, die die Stützen meines Luftschlosses waren und durch ihr verschwinden alles zum Einsturz brachten.
Hier liege ich nun, mitten im Dunkeln liege ich und lausche den Tropfen, wie sie von meiner Wange ins trockene Laub fallen um dort zu versickern. Wie gerne würde ich jetzt von hier fliehen, von dem Ort an dem alles zerbrach, weil ich zusammengebrochen bin und nicht mehr rennen konnte.
Ich wusste immer dass ich nie schnell genug sein würde, aber ich wollte mir diese Hoffnung aufrecht erhalten, weil diese Träume doch alles für mich waren..
Themen: .::~*Schmerz*~::., Borderline, sinnlose gedankenobduktion, Träume, vertieft-in-Gedanken